Hafen
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Ein Hafen ist eine spezielle Provinz, über die andere Häfen per Schiff erreicht werden können. Genau wie bei Brücken können hier keine Gebäude errichtet oder Rohstoffe gesammelt werden.
Häfen sind fester Bestandteil der Karte und können nicht gebaut oder vernichtet werden. Man kann sich die Position der Häfen in der Kartographie anzeigen lassen. Besitzerlose Häfen werden von einer großen Zahl von neutralen Einheiten bewacht.
Eine Schiffsreise, egal ob Angriff oder Reise zu Verbündeten, dauert immer genau 4 Tage (96 Stunden), unabhängig davon wie weit der Hafen entfernt ist. Schiffsreisen senken im Gegensatz zu Fußmärschen nicht die Moral der Truppen und können nicht abgebrochen werden.
Wenn eine Armee sich auf einer Hafenprovinz befindet, erscheint im Marschbefehl-Menü eine zusätzliche Option, mit der man einen Zielhafen auswählen kann. Befindet sich der Zielhafen in feindlicher Hand (keine Einmarscherlaubnis erteilt), muss außerdem ein Häkchen bei "Hafen angreifen" gesetzt werden.
Hinweis
Diese Einstellung "Hafen angreifen" hat die selben Auswirkungen wie "in jedem Fall angreifen" (siehe Artikel: Marschbefehl), der Hafen wird also bei Ankunft auch angegriffen, wenn er zwischenzeitlich von einem verbündeten Spieler erobert wurde. Daher ist Vorsicht geboten (Allianzkampf vermeiden sollte an sein, keine Armeen auf dem Hafen auflösen, usw..)
Es ist auch möglich aus laufenden Kämpfen mit dem Schiff abzureisen, dies wird nicht als Flucht gewertet. Daher kommt es bei Hafenangriffen öfters nicht zum Kampf: Wenn die Hafenbesitzer rechtzeitig genug Truppen zur Verteidigung am Hafen aufstellen konnten, haben die Angreifer die Möglichkeit direkt nach Ankunft wieder nach Hause zu fahren.
In der Vergangenheit waren nur wenige Hafenangriffe auf Dauer erfolgreich. Wenn die verteidigende Allianz genügend Vorsichtsmaßnahmen beim Hafen getroffen hat (zB viele Rüstprovinzen im Hafenumland bauen) ist es oft möglich in vier Tagen genügend Truppen zur Verteidigung aufzustellen. Auch nach einer geglückten Hafeneroberung ist es für den Angreifer weiterhin schwierig, da der Truppennachschub verhältnismäßig langwierig ist.

